Startseite
    Alltägliches
    Wegabschnitte
    Funfactory
    Theoriewelten
    Schriftstücke
  Über...
  Archiv
  Für den Fall...
  Meine Federstreiche
  Aus fremder Feder
  Über's Bloggen
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/fey-grenzgang

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Zitat

Da ich in starker Bloglaune bin, zum Abrunden noch ein Zitat:

"Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn." - Joseph Joubert

21.11.06 21:01


Niveau mit Spaßfaktor, Spaßfaktor mit Niveau?

Der werten Leserschaft will ich gerne Einblick in meine Gedanken geben. Zur Zeit komme ich wieder mehr zum Nachdenken und auch zu mir selbst. Ich bin kein Partymuffel und kein Partymensch. Irgendwas dazwischen. Liebend gerne plustere ich mich intellektuell auf und nehme den Philosophenstandpunkt ein. Das bin ich. Ich schimpfe auf die Spaßgesellschaft und mach' den tristen Alltag nieder. Selbst aus simplen Kindergeschichten kann ich meine Schlüsse ziehen – zumindest den Versuch kann ich starten. Doch ganz bin ich nicht in dieser Position. So weit reicht die Aroganz an mich nicht heran. Komplettes Eremitentum ist nicht mein Milieu (zumindest in dieser Zeitebene nicht, mag noch kommen). Auf der anderen Seite bin ich gerne bereit mal raus zu gehen, brauch das aber nicht jedes Wochenende. Es gibt wichtigeres im Leben als den ephemeren Spaß. Zum Untergang unserer Kultur will ich nicht beitragen und zur Monotonie der Langweiligkeit auch nicht. Wer braucht schon ein Buch, wenn er (vielleicht in einer Disko) ekstatisch tanzen kann, wer einen ekstatischen Tanz, wenn er ein Buch hat? Wer braucht einen Waldspaziergang, wenn ein lustiges Gespräch auf einen wartet, wer ein lustiges Gespräch, wenn er im Wald spazieren kann? Halte die Waage, keines ist toller. Mach kein Musikstück nur aus Vierteltakten, wie wär's Mal mit Abwechselung? Es läuft wohl auf eine Phrase einer Freundin hinaus: Niveau mit Spaßfaktor. Niveau, da ich mir das leisten kann und mich nicht in einer amorphen Masse verkriechen muss. Spaßfaktor, da durch eine gewisse Würze entsteht, die den faden Beigeschmack löscht.

21.11.06 17:14


Eine kleine Idee am Rande des Universums

Ein Stück Weg zur Selbstfindung:
-Sehe deine Individualität.
-Finde deinen wahren Willen.
-Besiege deine Ängste.
-Achte auf dein Umfeld, es hat Wechselwirkung mit dir ("Show me your friends, and i can tell you, who you are." ).
-Lerne tiefgreifend und selbstlos zu Lieben.
-Sei verrückt.
-Bleib weise.
[Danke an Erich Fromm - die Kunst des Liebens - für folgende Punkte:]
-Disziplin.
-Konzentration.
-Geduld.
-Erkenntnis.

21.11.06 00:38


Kleine Weisheit

"Show me your friends, and i can tell you, who you are." (:
Allerdings kann sich der Freundeskreis auch ändern.
20.11.06 13:46


magick is in the air

Ein Ort der Wunder. Ein Leben. Aus ein wenig Meditieren und ein wenig Runengesang ist grad ein kleines Ritual geworden. Eine viertel Stunde in eines seltsam anderen Welt, voller Ruhe. Böses gebannt mit einem kleinen bannende Pentagrammritual, geräuchert (ja die Stäbchen sind schlecht, aber die hab ich zur Hand und kann auch aus denen gutes machen) und in seltsamen Zungen gesprochen. Irgendwie ein Teil von mir, der ne Zeit lang geschlafen hat. Es ist ein Teil von vielen. Genauso wie der fröhliche Mensch in mir, wie der verrückte in mir oder der melancholisch. Einerlei, dieser magische Teil ist vielleicht seltsam für andere, aber freundlich. Ich bin und bleibe nun einmal Hexer, Magier oder wie auch immer ihr es nennen wollt. Es hilft und ist toll. Eines meiner Naturale, dass ich nicht wieder her geben werde. Schönen Tag dem geneigten Leser, reine positive Energie strömt von mir zu euch. Fühlt sie, sie ist da, auf das ihr sie gut nutzt.
16.11.06 13:30


Gamma Ray/Helloween - I want out

[GAMMA RAY - I Want Out]

[Originally performed by HELLOWEEN]

From our lives' beginning on
we are pushed in little forms
no one asks us how we like to be
in school they teach you what to think
but everyone says different things
but they're all convinced that
they're the ones to see

[Bridge:]
So they keep talking and they never stop
and at a certain point you give it up
so the only thing that's left to think is this

[Chorus:]
I want out--to live my life alone
I want out--leave me be
I want out--to do things on my own
I want out--to live my life and to be free

People tell me A and B
they tell me how I have to see
things that I have seen already clear
so they push me then from side to side
they're pushing me from black to white
they're pushing 'til there's nothing more to hear

[Bridge:]
But don't push me to the maximum
shut your mouth and take it home
'cause I decide the way things gonna be

[Chorus:]
I want out--to live my life alone
I want out--leave me be
I want out--to do things on my own
I want out--to live my life and to be free

There's a million ways to see the things in life
a million ways to be the fool
in the end of it, none of us is right
sometimes we need to be alone

[Solo: Kai/Both]

No no no, leave me alone

[Chorus:]
I want out--to live my life alone
I want out--leave me be
I want out--to do things on my own
I want out--to live my life and to be free

 

Ja das Lied ist immer noch toll.

15.11.06 10:53


Zerrbild

Bizarr ist auch die Wohnwelt hier. Um es für die Leserschaft zu visualisieren der mal aus meinem Umfeld zu berichten. Fight Klub lässt grüßen. Nicht so extrem, aber in geringerer Variante und wohl dosiert. Schön ist es.

Die Musik (Burzum - Rundgang um die tranzendentale Säule der Singularität) schwängert meinen Geist mit Ruhe. Kaum ein Gedanke dringt durch. Klarheit erfasst mich und singt mich sanft in den Schlaf. Gute Nacht.

13.11.06 23:39


Praxis und Theorie

Theorie ist schön und gut, doch dient sie oft zur Vorbereitung und die Praxis gilt es zu meistern. Denn hier gilt: probieren geht über studieren. Nicht vergessen werden sollte, dass man bei allem was man tut, es mit bedacht tut. So ist auch schon so manche Kleinigkeit zu einer Welt geworden.
8.11.06 20:03


Meine Federstreiche

Eine neue Kategorie. Schaut was sich dahinter verbirgt.
29.10.06 00:49


"Unser ganzes Leben ist eine Erfindung" und der Ruf der Freiheit

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,444334,00.html

Eine Reise durch den menschlichen Geist, hinein in die Tiefen des Bewusstsein. Weitab von unserer Umgebung tut sich das Gedächtnis auf. Ein Wahnwitz unseres Lebens, ohne das unsere Identität verloren wäre. In diesem Spiegelartikel ist eine interessante Untersuchung dargstellt.

Halte ich einem Fremden ein Kinderfoto hoch und erzähle ein schlüssige Geschichte zu diesem Foto, so kann ich mir damit eine völlig neue Persona, fern ab von der Wahrheit geben. Lüge verschwimmt in der Vergangenheit. Aber welchen Sinn gäbe es eine Lüge zu Leben. Aufrecht sollte man dem Leben begegnen; und das gerade in einer Gesellschaft in der manche sich selbst schon verkauft haben und sklavisch durch ihre Freiheit ziehen.

Ganz frei ist man nicht, immer gebunden, zumindest an uns selbst. Wir denken und sind somit an Gedanken gebunden. Wir Atmen und unser Atem fesselt uns an das Leben. Wer vollends frei sein will, der möge sich begraben oder das Sein versuchen aufzugeben (vielleicht liegt hier das Nirwana?). Doch wer den Tod als großen Befreier ansieht, der bindet sich gewisser Weise auch an ihn. Natürlich sind wir keine Freigeister, denn alles, was wir mit Worten auszudrücken vermögen, ist eine Kette oder ein Gitterstab.

Auf der Ebene der Pragmatismus ergibt sich allerdings noch anderes. Mag es vielleicht gar nicht wichtig sein, frei zu sein? Eine Widerlegung fällt uns von den Augen. Also? Also was? Selbst wenn es keine unendliche Freiheit gibt, so ist die Annahme eine endlichen Freiheit äußerst betörend. Nicht nur für Politiker, sondern auch für uns. Die Vorstellung frei zu sein, zumindest in gewissem Maße, ist eine gewaltige Energiequelle.

Wenn wir frei sind, so ist es eine Frage des Rahmens. Wo sind die Gitterstäbe? Grenzen und kalter Stahl sind immer da. Wir stoßen irgendwann vor eine Wand. Aber innerhalb des Raumes können frei aggieren. Das ist endliche Freiheit.

Und warum sollten wir diese Möglichkeit ungenutzt lassen? Weshalb sollen wir Trübsal blasen, statt unser Leben in voller Freiheit, d.h. in vollkommener Intensität zu leben. Lache, weine, singe, tanze, sei verrückt, trauere. All dies ist wertvoll, solange du es mit vollem Herzen tust. Hüte dich aber vor einem übervollen Herzen, denn wenn dich (z.B.) Emotionen total übermannen, kann deine endliche Freiheit dich in die Hölle werfen. Ich möchte mit Horaz schließen: Carpe Diem. Oder nein: Carpe Vitam!

29.10.06 00:18


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung